Karikatur einer Influencerin mit Geld und Proteinshake, daneben ein genervter Beamter mit Steuerformular – Satire zur Influencer-Steuer.

Die Influencer-Steuer – zahlt jetzt der Algorithmus endlich zurück?

Die Regierung hat einen Geistesblitz gehabt: Wer sein Leben damit verbringt, Proteinriegel in die Kamera zu halten und Luftschlösser auf Instagram zu bewerben, soll jetzt endlich was zur Gesellschaft beitragen – mit der Influencer-Steuer.

Endlich fließen Einnahmen aus Filter-Selfies und gekauften Amazon-Hauls nicht mehr nur in Dubai-Lofts, sondern in Schulsanierung, Pflege und Forschung.
Satire? Nein. Finanzpolitik.
Und ganz ehrlich: Wenn jemand für’s „Unboxing“ des 17. Headsets mehr verdient als eine Pflegekraft – ist dann nicht das Unboxing das Problem?

Im Finanzministerium hört man angeblich schon erste Lacher. Lindner habe „endlich zahlt der Content für echten Content“ geflüstert.
Man weiß es nicht.

Die Szene tobt. Tränen auf TikTok, „FreeTheFeed“-Petitionen, Influencer am Rande der Sinnkrise. Einer schrieb:

„Was soll ich jetzt tun – arbeiten?!“

Ja. Vielleicht. Oder wenigstens mal Steuern zahlen.

Denn mal ehrlich: Wer Reichweite will, sollte auch Verantwortung kriegen. Und wer „Authentizität verkauft“, sollte auch spüren, wie sich Realität anfühlt – mit Abgaben.

Frage an die Community:
Womit sollen wir die neuen Steuermillionen zuerst fördern – Medienkompetenz, Hirnforschung oder eine Gedenkstätte für gescheiterte Insta-Karrieren?

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